Wallbergerhütte

1951

Bei der außerordentliche Hauptversammlung am 7. Januar 1951 wurde angeregt, ob es möglich wäre, aus eigenen Mitteln ein Vereinsheim zu schaffen. Doch blieb es nur bei Vorschlägen.
Bei der Ausschußsitzung am 19. Mai 1951 im Vereinslokal heißt es:
Zur Angelegenheit einer Vereinshütte ist wohl nicht mehr viel zu sagen, weil der Initiator dieser Sache, unser Ehrenvorstand Buchberger Peter kürzlich verstorben ist

1952

Ausschußsitzung am 13.09.1952 Die Frage eines Vereinsheimes wurde wieder aufgegriffen. Leider stellen sich so viele Hindernisse ein, daß vorerst keine Aussicht besteht, etwas positives zu schaffen. Es ist geplant, mit einer Bausparkasse in Verbindung zu kommen und bei befriedigender Lösung einen Fond von 1000 DM zu bewilligen.
31. Oktober 1952: Ausschußsitzung im Gasthof Enterrottach.
Besprochen wurde auch die Notwendigkeit eines eigenen Vereinsheimes, das aber immer wieder scheitert an der finanziellen Sache.

1961

Bei der Ausschußsitzung am 18. Februar 1961 wurde besprochen: Frau Groll stellte den Wallbergern die Veranda zum Abbruch unentgeltlich  zur Verfügung. Außerdem noch einen Platz für eine Vereinshütte. Es wurde beschlossen, am Samstag den 25. Februar die Veranda auf gemeinschaftlichen Weg abzubrechen und um 8 Uhr abends des gleichen Tages eine außerordentliche Generalversammlung abzuhalten.
Außerordentliche Generalsammlung am 25. Februar 1961 im Cafe KreuzVorstand Stadler eröffnete die Versammlung und begrüßte alle erschienenen Mitglieder aufs herzlichste. Es sind 36 Mitglieder erschienen, ganz besonders begrüßte er Ehrenvorstand Schiffmann, sowie die Gemeinderäte Höß Peter und Wittmann Alfons. Vorstand Stadler unterbreitete den Mitgliedern den Zweck der Versammlung und betonte, daß der Verein sich schon lange mit dem Gedanken trägt, eine eigene Vereinshütte zu bauen, durch das Angebot der Frau Groll, dem Verein die Veranda auf Abbruch zu überlassen, ist das Problem der Erbauung einer Vereinshütte wieder in den Vordergrund gerückt. Es bestehen drei Möglichkeiten. Stellen wir die Hütte hinter der Remise in Enterrottach auf, oder, wie noch bekannt wurde, auf gemeindeeigenen Grund am Steinbruch im Kalkofen, da das Quetschwerk über kurz oder lang stillgelegt wird. Soll die Hütte von Grund auf gemauert werden und wie steht es mit dem Pachtverhältnis. Ferner wäre auch Frau Groll geneigt, den Speisesaal den jungen Wallbergern zur Verfügung zu stellen. Vorstand Stadler gab das ganze Problem der Versammlung zur Aussprache. Nach langem für und wieder wurde die Feststellung getroffen, daß die Sache etwas zu plötzlich kam und noch zuwenig reif ist, eine Entscheidung zu treffen. Einstimmig wurde der Vorschlag angenommen, die ganze Angelegenheit der Jahreshauptversammlung zu überlassen. Am 27. Februar wurde von 10 Mitgliedern der Abbruch sortiert, aufgerichtet und überdacht.
Am Himmelfahrtstag 1961 bei der Hauptversammlung: Eine lange Aussprache entstand um die geplante Errichtung einer Vereinshütte, für die Aufstellung der Hütte könnten zwei Plätze in Betracht kommen. Das gemeindeeigene Arial im Kalkofener Steinbruch, oder ein den Unterwallbergern gehörendes Grundstück in Enterrottach, das auf 99 Jahre gegen Dringlichkeitseintrag greifbar wäre. Neben nicht unerheblichen Sach- und Arbeitsleistungen, wäre noch schätzungsweise mit einem Baraufwand von 10000 Mark zu rechnen. Nachdem von der Versammlung noch ein Bauausschuß gewählt wurde, schloß Vorstand Stadler die vorbildlich verlaufenen Versammlung.

1971

Ausschußsitzung am 12. Dezember 1971 Das seit Jahrzehnten geführte Gespräch wegen einer Vereinshütte kam bei Wünsche und Anfrage auch wieder zum Zug. Dabei wurden Meinungen ausgetauscht, wegen einer eigenen Hütte oder wegen einer eventuellen Beteiligung.

1975

Hauptversammlung am 8. Mai 1975 Das Problem der Beschaffung einer Vereinshütte trat wieder in den Vordergrund. Der Ausschuß wird alles weitere beraten und erkunden.
Ausschußsitzung am 4. Juli 1975 in Enterrottach In erster Linie kam wieder der Bau einer Vereinshütte zur Aussprache.
       
1976

Ausschußsitzung am 25. Januar 1976 in Gasthof Angermaier Vorstand Stadler begrüßte den fast vollständig erschienenen Ausschuß und ging gleich zum 1. Punkt der Tagesordnung über. Der Bau der Vereinshütte stand wieder im Vordergrund. Auf Ersuchen durch Vorstand Stadler besichtigten Landrat Gröbl und Kreisbaumeister Schmied mit ihm den geplanten Baugrund im Lori Feichta. Leider stellten sie fest, daß auf diesem Grund ein Vereinshüttenbau nicht in Frage kommt, denn die Regierung würde einem Antrag niemals zustimmen. Auch in Enterrottach wurde der Bau einer Vereinshütte abgelehnt.
Am 15. Oktober 1976 fuhr eine 7 Mann starke Abordnung vom Verein zur Besichtigung der Vereinshütten der Hirschbergler und Schaftlacher.

1977

Ausschußsitzung am 23 Januar 1977 im Gasthof Kalkofen. Nach der Begrüßung ging Vorstand Stadler gleich auf das Problem Bau einer Vereinshütte über. Er gab bekannt, daß er bereits mit Kreisrat Dr. Stoiber und Landrat Gröbl über diese Angelegenheit gesprochen hat. Er machte sie darauf aufmerksam, da nun mehr das Vereinslokal beim Kefer nicht mehr besteht, der Bau eines Vereinsheimes unbedingt erforderlich ist. Erfreulicherweise besteht eine Jugendgruppe, welche unbedingt einen Raum braucht, um die Tanz- und Plattlerproben abzuhalten, denn sie sind es, die das Bestehen des Vereins für die Zukunft sichern. Dr. Stoiber versprach sich mit Landrat Gröbl und Bürgermeister Engelsberger mit der Angelegenheit zu befassen. Architekt Lenz Strohschneider, der zur Ausschußsitzung eingeladen war, wird einen Bauplan erstellen, welcher zur Genehmigung eingereicht wird.
Ausschußsitzung am 5. April 1977 im Cafe Kreuz. Vorstand Sepp Stadler begrüßte den fast vollständigen Auschuß aufs herzlichste. Wieder kam der Bau einer Vereinshütte zur Aussprache. Stadler verlas ein kürzlich erhaltenes Schreiben von Dr. Stoiber, indem er Stadler davon unterrichtete, daß er sich mit Landrat Gröbl und Bürgermeister Engelsberger über den Bau einer Vereinshütte unterhalten habe und dabei zu keinem Resultat gekommen sei. Bürgermeister Engelsberger, so schreibt Dr. Stoiber, war der Ansicht, daß noch einige Lokale vorhanden sind, in denen Tanz- und Plattlerproben auch für die Jugendgruppe abgehalten werden können.. Da fragt man sich, wo sind diese Lokale? Sepp Stadler war enttäuscht, daß er zu dieser Besprechung nicht eingeladen wurde. Er wäre zu gern dabei gewesen.
Hauptversammlung am 19. Mai 1977 Wie ein roter Faden habe sich, so fuhr Stadler fort, immer wieder die Frage nach dem Bau einer Vereinshütte durch alle Gespräche und Ausschußsitzungen gezogen. Doch selbst die Einschaltung von Landtagsabgeordneten Dr. Stoiber und Landrat Gröbl habe bisher zu keinem Erfolg geführt. Zu diesem Thema sprach danach auch Bürgermeister Max Engelsberger. Er wies anhand von Beispielen auf die enormen Schwierigkeiten, die sich geplanten Bauten im Außenbereich entgegenstellten. Trotzdem sei er guten Mutes, daß in absehbarer Zeit auch die Wallberger zu ihrem eigenen Vereinsheim kommen. Was er und der Gemeinderat dazu tun können, werde auf jeden Fall geschehen.
Ausschußsitzung am 10. September 1977 in Enterrottach. Wieder kam Stadler auf den Bau einer Vereinshütte zu sprechen. Es besteht die Möglichkeit, daß der Hansanderl im Kühzagl einen Bauplatz zur Verfügung stellen würde. Ob eine Genehmigung erteilt wird, liegt noch in der Luft.
Ausschußsitzung am 3. Dezember 1977 beim Glasl. Vorstand Stadler begrüßte den fast vollständigen Ausschuß und gab als ersten Punkt bekannt, daß er und 2. Vorstand Frank wegen dem Baugrundstück für die Vereinshütte mit Berghammer einen vorläufigen Pachtvertrag vereinbart haben. Stadler unterbreitete dem Ausschuß den Bauplan zur Einsichtnahme. Er soll in Kürze dem Gemeinderat zur Genehmigung vorgelegt werden.

1978

Ausschußsitzung am 1. April 1978 im Gasthof Kreuz. Vorstand Stadler begrüßte den fast vollständig erschienenen Ausschuß und kam als ersten Punkt auf den Bau der Vereinshütte zu sprechen. Er verlas ein Einschreiben vom Landratsamt, aus dem zu ersehen war, daß nach dem bayr. Baugesetz ein Hüttenbau in Kühzagl niemals in Frage kommt. Weitere Anträge würden nur umsonst Kosten verursachen.
Bei der Hauptversammlung am 14. Mai 1978  dankte Konrad Niedermeier in Vertretung von Bürgermeister Engelsberger dem Verein für die Erhaltung von Brauch und Tracht. Niedermeier sicherte zu: Die Gemeinde wird die Bestrebungen um den Bau des Vereinsheimes unterstützen.
Ausschußsitzung am 25. Juni 1978 im Gasthof Kreuz. In erster Linie kam Vorstand Stadler wieder auf den Bau einer Vereinshütte zu sprechen. Durch Verlesung des Schriftwechsel mit den Behörden informierte er die Anwesenden, daß noch immer die Möglichkeit besteht, eine Hütte zu erstellen.
Ausschußsitzung am 13. September 1978 in Enterrottach. Als weiteres betonte Stadler, daß die Möglichkeit besteht, die Bernauer Winterstube für ein Vereinsheim zu erwerben.